Schriftstellerin

Meine erste Geschichte schrieb ich in der Grundschule, als ich gerade lernte mit Worten umzugehen. Sie handelte von einem Igelkind, das von der Schaukel fiel und sich weh tat. In der fünften Klasse folgten dann Kurzgeschichten über „Wendy“ und ihre Freunde, denn ich verschlang jedes Comic von dem Pferdemädchen und lauschte gespannt ihren Hörspielen. In meiner Kindheit hatte ich mir zu jedem Barbie- oder Playmobilspiel einen kompletten Plot ausgedacht und diesen durchgespielt. Schon immer liebte ich es, Geschichten zu entwickeln. Zwischen meinem zwölften und siebzehnten Lebensjahr schrieb ich einige Kurzgeschichten und Romane „für die Schublade“. Nebenher aber auch immer Gedichte, Prosatexte und Sprüche. Seit Januar 2016 veröffentliche viele davon auf einer Facebook-Seite.

Kopf. Stein. Pflaster.

 

In meinem ersten Buch Kopf. Stein. Pflaster. sammeln sich Prosatexte, in denen ich Erlebnisse des Alltags verarbeite und zerdenke. Unter den fünf Kategorien „Verliebt, Verwirrt, Verrucht, Verzweifelt und Verstanden“ vereint sich alles, was mich in den letzten Jahren bewegt hat: die erste Liebe, die zweite Liebe, Freundschaften, die Zukunft, Sexualität, Frausein und die Sinnsuche samt ihrer Erkenntnisse. Oft schreibe ich über Zwischenmenschliches und die Liebe, die Freud‘ und Leid mit sich zieht. Vielfach zeige ich Seiten meines Seelenlebens, die typisch für meine Generation – Gen Y – sind und dann wieder andere, bei denen man vermuten könnte, ich sei eine alte Seele. Ich möchte meine Leser mit auf eine Sinnsuche nehmen, auf der wir Emotionen zulassen und nicht unterdrücken.

Ich gebe Einblicke in meine Gedankenwelt. Oft schreibe ich über rationale Gedanken, die ich dann hin und wieder durch impulsive und emotionale Reaktionen und Handlungen verwerfe. Mir ist ungeschönte Ehrlichkeit besonders wichtig. Zurückweisungen und unerwiderte Liebe beschreibe ich genauso unschön, wie sie sind und bekenne mich zu Ängsten und Verwirrung, ebenso wie zu dem Dasein als emanzipierte Frau. Das beinhaltet frei ausgelebte Sexualität sowie wie berufliche Selbstverwirklichung. Damit möchte ich die vielfältigen Seiten einer Frau herausstellen: Sie kann unabhängig und selbstbewusst sein und gleichzeitig nähebedürftig, sich nach Liebe sehnen und sich in ihrer Sexualität entdecken, ohne dass darin ein Widerspruch liegt.